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Digital Experience

Das Visitor Center The Impulse von Siemens bietet Einblicke in die Zukunft. Digitale Innovation wird hier zu einem besonderen Erlebnis. Und das im doppelten Sinne: Neue Lösungen für Automation verbinden sich mit digital geplanter Architektur. Bei der Generalplanung von aib spielte ein virtueller 3D-Zwilling die Hauptrolle.

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​​Digitale Planung
einer innovativen Denkfabrik

Architektur als Statement

Das neue Visitor Center ist nicht nur eine digitale Denkfabrik, sondern auch ein architektonisches Statement. Basierend auf einem Konzept des Architekturbüros, das den Wettbewerb zum Besucherzentrum gewonnen hatte, entwickelte aib das finale Konzept. Aufgrund der internationalen Besucherstruktur soll der Neubau bereits in seiner Architektur die drei wesentlichen Attribute des Standorts vermitteln: Internationalität, Automatisierung und Digitalisierung. Dabei versinnbildlicht die fließende Gestaltung der Fassaden den für die Digitalisierung essentiellen Fluss der Daten.

Showroom für Industrie 4.0

Für Kunden, Mitarbeiter und Partner bietet das neue Besucherzentrum einen Showroom mit innovativen Ideen und Lösungen. Auf zwei Ebenen lässt sich die Zukunft der autonomen Fertigung erleben. Ein weiterer Schwerpunkt ist das Digi-Lab für die Zusammenarbeit mit Hochschulen, Start-Ups und Kunden in der Entwicklung innovativer Konzepte für die Automatisierung von Fabriken. Auf einer personalisierten Tour durchlaufen Besucher im Neubau mehrere Stationen. Verschiedene Medien und Präsentationen zeigen Zukunftstechnologien wie 5G, Edge Computing oder Künstliche Intelligenz. Außerdem ist das Visitor Center über einen Tunnel und über eine Brücke im ersten Obergeschoss mit den beiden Siemens-Werken auf dem Gelände verbunden. So kann digitale Fertigung konkret erlebt werden: Der Amberger Standort gilt als Vorzeigeprojekt für Digitalisierung und Automatisierung, da hier schon frühzeitig Industrie-4.0-Anwendungen in der Produktion erfolgreich eingesetzt wurden.

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Konsistentes Erlebnis

Maßgeblich für das Erleben der Inhalte von The Impulse ist das eindrucksvolle Raumkonzept. Ein 17 Meter langes, freischwebendes Dach überspannt das zentrale Atrium und sorgt für eine beeindruckend offene Atmosphäre. Zur besseren Übersicht sind alle Ebenen auf diese Weise auch optisch miteinander verbunden. Eine abgehängte Freitreppe führt zu den einzelnen Etagen. Hier verteilen sich auf insgesamt 5.400 Quadratmetern die Ausstellungsflächen, Konferenzbereiche sowie das Digitallabor. Das Obergeschoss bietet zudem Büroflächen für Entwicklerteams. Dabei schafft die moderne Büroumgebung beste Voraussetzungen, neue kreative Methoden der Zusammenarbeit anzuwenden.

Automatisierung im Betrieb

Das Besucherzentrum in Amberg wurde von Anfang an im Hinblick auf seine Nachhaltigkeit geplant und gebaut. Als Showroom für eine intelligente digitale Infrastruktur besitzt es selbst eine komplexe technische Ausstattung. Das von aib entwickelte 3D-Modell in BIM ermöglichte eine bedarfsgerechte Regelung von Belüftung, Heizung und Kühlung sowie der Beleuchtung mit Präsenzmanagement. Modernste Siemens-Gebäudetechnik sorgt für die effi ziente Überwachung, Steuerung und Automatisierung aller Gebäudeparameter im Betrieb. Besonders effizient sind auch die dezentralen Energiesysteme und Heiz-/Kühldecken-systeme. Eine Bestätigung der nachhaltigen Planung ist die Zertifi zierung des Neubaus mit der Gold-Bewertung nach dem LEED-Verfahren.

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Das Digi-Lab

Aus den Impulsen von Kunden, Megatrends und dem Markt entwickelt Siemens neue Konzepte für die Automatisierung von Fabriken. Der Neubau dient als Denkfabrik für die Kooperation mit Hochschulen und externen Partnern.

Konsistentes Erlebnis

Maßgeblich für das Erleben der Inhalte von The Impulse ist das eindrucksvolle Raumkonzept. Ein 17 Meter langes, freischwebendes Dach überspannt das zentrale Atrium und sorgt für eine beeindruckend offene Atmosphäre. Zur besseren Übersicht sind alle Ebenen auf diese Weise auch optisch miteinander verbunden. Eine abgehängte Freitreppe führt zu den einzelnen Etagen. Hier verteilen sich auf insgesamt 5.400 Quadratmetern die Ausstellungsflächen, Konferenzbereiche sowie das Digitallabor. Das Obergeschoss bietet zudem Büroflächen für Entwicklerteams. Dabei schafft die moderne Büroumgebung beste Voraussetzungen, neue kreative Methoden der Zusammenarbeit anzuwenden.

Automatisierung im Betrieb

Das Besucherzentrum in Amberg wurde von Anfang an im Hinblick auf seine Nachhaltigkeit geplant und gebaut. Als Showroom für eine intelligente digitale Infrastruktur besitzt es selbst eine komplexe technische Ausstattung. Das von aib entwickelte 3D-Modell in BIM ermöglichte eine bedarfsgerechte Regelung von Belüftung, Heizung und Kühlung sowie der Beleuchtung mit Präsenzmanagement. Modernste Siemens-Gebäudetechnik sorgt für die effi ziente Überwachung, Steuerung und Automatisierung aller Gebäudeparameter im Betrieb. Besonders effizient sind auch die dezentralen Energiesysteme und Heiz-/Kühldeckensysteme. Eine Bestätigung der nachhaltigen Planung ist die Zertifizierung des Neubaus mit der Gold-Bewertung nach dem LEED-Verfahren.

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Das Atrium

Anlaufpunkt für Besucher ist das zentrale Atrium mit seiner offenen Raumpräsentation. Von hier aus führt die abgehängte Freitreppe zu den Ausstellungsebenen, auf denen Zukunftstechnologien wie 5G, Blockchain oder KI eindrucksvoll präsentiert werden.

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Die Arbeitswelt

The Impulse steht für Zusammenarbeit, Innovation und zukunftsweisende Lö-sungen. Mit Scrum- und Workshop-Bereichen ermöglicht das Raumkonzept agile Arbeitsformen und kreatives Teamwork.

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Eigenständige Einbindung

Gemeinsam mit Siemens hat aib bei der Gestaltung des Visitor Centers kreative Wege gefunden, das Objekt mit dem Umfeld zu verbinden. Dazu wurde der Neubau mittels einer Fußgängerbrücke sowie einer neuen Freiraumgestaltung an die vorhandene Produktion angebunden. Dank einer parametrischen Formel ist es gelungen, den neuen Baukörper mit einer sehr eigenständigen Architektur in den Bestand zu integrieren. Allein für den Rohbau des neuen Besucherzentrums wurden rund 3.000 Kubikmeter Beton und 400 Tonnen Stahl verbaut. Trotz dieses Volumens vermittelt das Gebäude eine dynamische Leichtigkeit. Hierzu tragen vor allem die segmentierten Aluminium-Paneele der Fassaden bei, die mit fließenden Linien und einer leichten Wölbung versehen sind. Die Paneele wurden im 3D-Modell geplant und dann direkt aus dem Modell in die Produktion übergeben.


3D-Zwilling für besseren Bauablauf
Der Einsatz der BIM-Methodik war für die Arbeit am Visitor Center ein entscheidender Vorteil. Denn das von aib entwickelte 3D-Modell ermöglichte schon frühzeitig eine virtuelle Begehung des konzipierten Neubaus. So wurden die Planungen besser veranschaulicht und die Raumsituation innerhalb des Gebäudes realistisch erlebbar gemacht. Auf diese Weise konnten auch kleinste Abweichungen schon vor der Ausführungsphase erkannt und korrigiert werden. Nur mit Hilfe des 3D-Modells war zudem die parallele Errichtung des Rohbaus und die Fertigung der Fassade möglich. Zusätzlich hat BIM stark dazu beigetragen, den Ablauf der Bauarbeiten für alle Beteiligten transparenter zu machen und zu beschleunigen. Die übliche Bauzeit für ein Projekt dieser Größe wurde so wesentlich verkürzt. Mit der Symbiose von neuester digitaler Technik und architektonischer Planung wird der innovative Ansatz nun direkt vor Ort zu einem besonderen Erlebnis.

Siemens Digital Experience Center, Amberg

Das dreigeschossige Visitor Center für bis zu 10.000 Gäste im Jahr beinhaltet Ausstellungs-, Büro- und Laborfl ächen und ist mit den beiden Werken am Standort verbunden.

Bauherr:                              Siemens Real Estate
Planungs- und Bauzeit:    2019 - 2021
BRI:                                      25.410 cbm
BGF:                                     5.391 qm
Leistungen aib:                  Generalplanung

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