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„The Impulse“ zeigt die Zukunft digitaler Technologien

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„The Impulse“ zeigt die Zukunft digitaler Technologien

Pressemitteilung | 18.01.2022


„The Impulse“ – das von aib geplante Visitor Center von Siemens zeigt die Zukunft digitaler Technologien 


Am Standort der Siemens AG im bayerischen Amberg hat ein innovatives Besucher-zentrum eröffnet. Das vom Duisburger Büro aib geplante Visitor Center „The Impulse“ demonstriert mit seiner dynamischen Architektur die Zukunft autonomer Fertigung. Bis zu 10.000 Gäste aus aller Welt können hier jährlich die Leistungsfähigkeit im Bereich digitale Technologien und Automatisierung erleben. Digitalisierung spielte auch beim Entwurf und beim Bau mit einem virtuellen 3D-Modell als „digitalem Zwilling" eine entscheidende Rolle. Dank des nachhaltigen Betriebs ist der Neubau LEED-Gold zertifiziert.

Das Visitor Center „The Impulse“ ist das modernste von mehreren Digital Enterprise Experience Centers von Siemens auf der ganzen Welt. „Amberg setzt Impulse für die Industrie weltweit“, sagte Cedrik Neike, Siemens-Vorstand und CEO der Siemens Digital Industries, bei der Eröffnung des Neubaus. Für Kunden, Mitarbeiter und Partner bietet das neue Besucherzentrum einen Showroom mit innovativen Ideen und Lösungen. Auf zwei Ebenen lässt sich die Zukunft der autonomen Fertigung erleben. Ein weiterer Schwerpunkt ist das Digi-Lab für die Zusammenarbeit mit Hochschulen, Start-ups und Kunden in der Entwicklung innovativer Konzepte für die Automatisierung von Fabriken.


Modell für nachhaltige Planung 

Für ein außergewöhnliches Besuchserlebnis sorgt bereits das Gebäude des Visitor Centers. Basierend auf einem Konzept des Architekturbüros, das den Wettbewerb zum Besucherzentrum gewonnen hatte, entwarf aib das finale Konzept – digital und in BIM. Als Generalplaner hat aib den Neubau in die bestehende Werkstruktur eingefügt und ihn zugleich vom Bestand gestalterisch abgesetzt. So verweist der dynamisch geformte Baukörper mit der metallisch schimmernden Außenhaut aus Aluminium-Paneelen bereits von außen auf seinen innovativen Charakter. Dabei ist die prägnante Architektur ebenfalls das Ergebnis modernster Digitaltechnologie: Mit dem Verfahren des Building Information Modeling (BIM) entstand das Besucherzentrum zuerst als virtueller 3D-Zwilling. Das brachte nicht nur viele Vorteile bei der Koordination der Gewerke auf der Baustelle. Die Planung mit BIM hilft auch beim digitalen Besuchermanagement und dem nachhaltigen Betrieb: Beleuchtung, Belüftung und andere Optionen lassen sich je nach Bedarf individuell steuern. „The Impulse“ ist LEED-Gold zertifiziert.


Architektur als Erlebnis

Mit Hilfe des 3D-Models konnte das Gebäude bereits vor der Bauphase virtuell betreten werden. Das ermöglichte den Planern, Farben und Mobiliar, Ausstellungseinrichtung und Veranstaltungen virtuell zu testen. Auch die gesamte Alu-Fassade wurde im BIM-Modell geplant und dann direkt aus dem Modell in die Produktion übergeben. Der Bauprozess für eines der aufwändigsten Gebäude, das Siemens Real Estate bislang gebaut hat, konnte so wesentlich beschleunigt werden. Aufgrund der internationalen Besucherstruktur soll das neue Visitor Center bereits in seiner Architektur die drei wesentlichen Attribute des Standorts vermitteln: Internationalität, Automatisierung und Digitalisierung. Die fließende Gestaltung versinnbildlicht dabei den für die Digitalisierung essentiellen Fluss der Daten.


Beeindruckendes Ambiente

Auf einer personalisierten Tour durchläuft der Gast im neuen Besucherzentrum mehrere Stationen. Verschiedene Medien und Präsentationen zeigen Zukunftstechnologien wie 5G, Edge Computing oder Künstliche Intelligenz. Maßgeblich für das Erleben der Inhalte und die Orientierung innerhalb der Ausstellung ist das eindrucksvolle Raumkonzept. Ein 17 Meter langes, freischwebendes Dach überspannt das zentrale Atrium und sorgt für eine beeindruckend offene Atmosphäre. Zur besseren Übersicht sind alle Ebenen auf diese Weise auch optisch miteinander verbunden. Eine abgehängte Freitreppe im lichten Rund des Atriums führt zu den einzelnen Etagen. Hier verteilen sich auf insgesamt 5.400 Quadratmetern die Ausstellungsflächen, Konferenzbereiche sowie ein Digitallabor. Das Obergeschoss bietet zudem Büroflächen für Entwicklerteams. Außerdem ist das Visitor Center über einen Tunnel im Untergeschoss und über eine Brücke im ersten Obergeschoss mit den beiden bestehenden Siemens-Werken am Standort verbunden, so dass sich bei Führungen digitale Fertigung vor Ort erleben lässt. 


Anwendung digitaler Schlüsseltechnologien

Neben den Flächen für Besucher hat Siemens im neuen Gebäude auch Labore für eigene sowie externe Forscher und Entwickler untergebracht. Im Digitallabor des neuen Besucherzentrums werden gemeinsam mit der Ostbayerischen Technischen Hochschule Amberg-Weiden (OTH) neue Anwendungen der digitalen Schlüsseltechnologien getestet. Schon heute gilt das Amberger Werk von Siemens als Vorzeigestandort für Digitalisierung und Automatisierung. Es beherbergt zwei digitale Fabriken des Unternehmens, die bereits frühzeitig Industrie-4.0-Anwendungen in der Fertigung erfolgreich einsetzten und dafür mehrfach international ausgezeichnet wurden. Mit der Symbiose von Architektur und digitaler Technik im Neubau „The Impulse" wird dieser innovative Ansatz direkt vor Ort zu einem besonderen Erlebnis. 





 

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Über aib

Seit über 15 Jahren steht aib für Baukultur und Architekturqualität bei der Realisierung innovativer Arbeitswelten. Zu den Auftraggebern gehören Unternehmen wie Siemens, MAN, Ferrero und Deutsche Bahn. Bis heute plante und realisierte das Duisburger Architekturbüro über 300 zukunftsfähige, energetisch und ökologisch optimierte Industrie- und Verwaltungsbauten im nationalen wie internationalen Markt. Dazu gehören auch zahlreiche städtebauliche Planungen, Beratungsaufträge sowie Revitalisierungsprojekte. Mit Einführung des Building Information Modeling (BIM) und Gründung der aib tec GmbH wurde das umfangreiche Leistungsspektrum erweitert. Gemeinsam mit der neuen Gesellschaft bietet aib eine lückenlose Generalplanung unter einem Dach – von der Konzeption über die Planung bis hin zur Realisierung von komplexen Bauaufgaben.

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