Siemens

Globales Besucherzentrum

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Globales Besucherzentrum

Als Generalplaner realisiert aib für die Siemens AG ein neues Visitor Center am Standort Amberg. Der dreigeschossige Komplex verbindet mit seiner dynamischen Architektur virtuelle und reale Welt. Auf 5.400 Quadratmetern entstehen Ausstellungs-, Konferenz- und Büroflächen sowie ein Digitallabor. Bis zu 10.000 Gäste aus aller Welt sollen hier jedes Jahr die Leistungsfähigkeit des Unternehmens im Bereich Digitalisierung und Automatisierung erleben. Da vom neuen Besucherzentrum aus auch Werksführungen angeboten werden sollen, ist es über eine Fußgängerbrücke mit der bestehenden Produktionshalle und durch einen Tunnel mit der unteren Werksebene verbunden. 


Bei der Planung, dem Bau und dem Betrieb des Gebäudes spielt Digitalisierung eine wichtige Rolle. Mit dem Verfahren des Building Information Modelings (BIM) entstand das Besucherzentrum zuerst als digitales Modell. Das bringt nicht nur Vorteile beim Bau und der Koordination aller Beteiligten – die eigentlich benötigte Zeit für ein Projekt dieser Qualität konnte mit der effizienten Planung deutlich verkürzt werden. Auch der spätere Betrieb des Gebäudes lässt sich so besonders nachhaltig und ressourcenschonend gestalten. Damit entspricht das neue Visitor Center dem Anspruch von Siemens im Hinblick auf den Standort, der exemplarisch für zukunftsorientierte Digitalisierung und Automatisierung steht. Neben Räumen für die Besucher beinhaltet der Komplex auch Labore für eigene sowie externe Forscher und Entwickler. Im Digitallabor werden gemeinsam mit der Ostbayerischen Technischen Hochschule Amberg-Weiden (OTH) neue Anwendungen der digitalen Schlüsseltechnologien getestet.





 
MARCIN EWY

"Als BIM-Manager übernehme ich die zentrale und projektbegleitende Steuerung der BIM-Prozesse. Die Verantwortung dieser Funktion liegt unter anderem in der Datenhoheit sowie der Bewältigung der Informationsflut. Dafür muss ich verstehen, wie ein Modell aufgebaut und zusammengefügt wird. Die Umsetzung ist aber im gesamten Projektteam verankert."

MARCIN EWY


Dreh- und Angelpunkt im Inneren des Gebäudes ist das zentrale Atrium, das von einem 17 Meter langen, freischwebenden Dach überspannt wird. Die offene Raumstruktur verbindet alle drei Geschosse miteinander und erleichtert die Orientierung. Ausstellungsflächen und exemplarische 3D-Modelle veranschaulichen die digitale Transformation der Siemens-Produktionswelten: Im Amberger Werk sind sämtliche Prozesse IT-optimiert und -gesteuert. Der Standort gilt als Paradebeispiel für die Automatisierung in der Produktion und wurde mehrfach ausgezeichnet. Der hohe Grad an Transparenz im Bereich der Besucherzonen wird spannende Einblicke in den digitalen Wandel der Arbeitswelt ermöglichen. Den hier tätigen Mitarbeitern von Siemens wird eine offene und kommunikative Umgebung mit einer Scrum-Zone für agilen Austausch geschaffen. So verweist der Neubau gleich in mehrfacher Hinsicht auf den eigenen Anspruch als innovatives Unternehmen.


 


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Thema Smart Office

Die Digitalisierung führt dazu, dass sich unsere Arbeitswelt verändert. Einerseits wird die menschliche Arbeitskraft in vielen Bereichen unwichtiger. Andererseits haben wir die Möglichkeit viel flexibler und ortsunabhängiger zu arbeiten. Erfahren Sie mehr von unserem NewWork-Team zu Co-Prinzip, Biophilie, Worklife-Blending und Digitalisierung. 



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Auftraggeber

Siemens


Standort

Amberg


Team aib

Kai-Uwe Lompa, Michael Blank, Marcin Ewy, Tobias Schaffers, Manfred Loges, Elena Shulgina


Leis­tun­gen aib

Generalplanung



Über Kai-Uwe Lompa

Ansprechpartner


Kai-Uwe Lompa

Dipl.-Ing. Architekt

Telefon +49 (0) 203 9404-0

kul@aibonline.de

 
 
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