Do., 05. Dez. | TEC-TOWER - Technologiezentrum Duisburg

Seminar: Bauen im Klimawandel

Referent: Marco Schmidt (TU Berlin, Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung) | Anerkennung als Fortbildung mit einem Umfang von 3 Unterrichtsstunden zu 45 Minuten für die Mitglieder der Architektenkammer Nordrhein-Westfalen in den Fachrichtungen Architektur und Landschaftsarchitektur.
Anmeldung abgeschlossen
Seminar: Bauen im Klimawandel

Zeit und Ort

05. Dez. 2019, 16:30 – 19:00
TEC-TOWER - Technologiezentrum Duisburg, Bismarckstraße 142, 47057 Duisburg, Deutschland

Über die Veranstaltung

Der Anstieg der globalen Temperaturen, die zunehmende Urbanisierung und damit gleichzeitige Erhöhung des „Urban Heat Island Effektes“ erfordern die Entwicklung von Strategien zur Anpassung – sowohl bei Gebäuden als auch im städtischen Umfeld. Angesichts des Klimawandels gewinnen Themen wie die Starkregenbewirtschaftung bei der Urbanisierung eine immer größere Bedeutung. Außerdem steigen Problemstellungen wie die Veränderung des natürlichen Wasserhaushalts und die Erhöhung der lokalen Temperaturen mit Auswirkungen auf den Energieverbrauch von Gebäuden zur Klimatisierung. Ein hohes Potenzial bei den Anpassungs- wie auch Vermeidungsstrategien haben Grünstrukturen in Kombination mit dezentraler Regenwasserbewirtschaftung. Adiabate Kühlung durch Verdunstung sowie direkte geothermische Nutzung bieten im Sommer einfache und robuste Klimatisierungsstrategien.

Das Seminar gibt einen Überblick zur Integration von Maßnahmen in den Planungsprozess, zeigt Aufbauvarianten und Effekte für Umwelt (Stadtklima, Starkregenrückhalt) und Gebäude (thermischer Komfort, Energieverbrauch) sowie Zielkonflikte und Synergien bei der Kombination von Maßnahmen.

Infos zum Seminar

Methodik

Vermittlung der Grundlagen über Vorträge, Darstellung von Praxisbeispielen, konzeptionelle Diskussion anhand konkreter Beispiele. 

Lernziel:

Das Seminar befähigt die Teilnehmer zur Anwendung von Maßnahmen, die auf den Klimawandel mit reduziertem Technikeinsatz reagieren durch Gebäudebegrünung und Kombination mit Maßnahmen der dezentralen Regenwasserbewirtschaftung. Stadtklimatische wie entwässerungstechnische Anforderungen, die sich aus den Handlungsfeldern von Einleitbeschränkungen und dem Stadtentwicklungsplan Klima ergeben, werden in ihren Effekten für Umwelt und Gebäude charakterisiert.

Referent

Marco Schmidt, Fachgebiet Gebäudetechnik und Entwerfen der TU Berlin sowie Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR), Referat Energieoptimiertes Bauen.   

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